Chirugie


Wurzelspitzenresektion

Wenn die Entzündung um eine Wurzelspitze nach einer herkömmlichen Behandlung („Wurzelbehandlung“) nicht zurückgeht oder wenn sich bereits eine Zyste an der Wurzelspitze gebildet hat, kann der Zahn in den meisten Fällen trotzdem mithilfe eines kleinen operativen Eingriffs erhalten werden:

Der Bereich um die Zahnwurzel wird betäubt und durch einen kleine Schnitt durch das Zahnfleisch wird der Knochen im Bereich der Wurzelspitze entfernt. Die Wurzelspitze kann nun sauber abgetrennt und entzündetes Gewebe oder die Zyste entnommen werden. In einigen Fällen kann in den entstandenen Raum ein Knochenersatzmaterial eingebracht werden, bei kleineren Prozessen heilt der Knochen aber von allein nach einiger Zeit aus. Abschließend wird die Wunde vernäht.




Entfernung von Weisheitszähnen

Beim größten Teil der jungen Erwachsenen in Europa reicht der Platz im Kiefer für die Einordnung der Weisheitszähne nicht aus – daher müssen sich die meisten Menschen früher oder später mit der Frage nach der Entfernung der Weisheitszähne auseinandersetzen.

Maschinelle Aufbereitung Wenn auf einer Röntgenübersichts-Aufnahme zur erkennen ist, dass ein Platzmangel herrscht oder dass die Weisheitszähne verlagert (also z.B. nach vorn gekippt) sind, sollte zur Vermeidung von Komplikationen die Weisheitszahn-Entfernung geplant werden.

Spätestens aber, wenn diese Zähne Probleme bereiten (also Gesichts- oder Ohrenschmerzen verursachen, zu Entzündungen führen oder gegen die anderen Zähne drücken) oder wenn das Ergebnis einer vorherigen kieferorthopädischen Behandlung gefährdet wird, sollte gehandelt werden!

Je nach Lage im Kiefer kann ein Weisheitszahn leicht gezogen werden oder muss heraus operiert werden, da die bedeckenden Zahnfleisch- und Knochenbereiche noch entfernt werden müssen. Der Eingriff kann entweder in lokaler Betäubung durchgeführt werden (dann wird meist die rechte und die linke Seite an zwei getrennten Terminen operiert) oder man lässt sich in Vollnarkose alle Weisheitszähne auf einmal entfernen – je nach Schwere des Eingriffs und Patientenwunsch sind beide Vorgehensweisen möglich.

Da wir in Zusammenarbeit mit einem Anästhesisten auch Behandlungen in Vollnarkose anbieten, kann beides in unserer Praxis durchgeführt werden!